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Donnerstag, 24. Mai 2018

Zoobesuch...oder Ablenkung für Alle

Gestern brauchten wir alle ein bisschen Ablenkung und was lag da näher als den Tag irgendwo anders zu verbringen? Und gleichzeitig war der Plan eventuellen unliebsamen Begegnungen aus dem Weg zu gehen.
Die Mäuse wollten mal wieder in den Zoo und weil die große Zwillingsmaus so unbedingt mal Delfine sehen wollte blieb für uns nur Nürnberg.



Die Delfine blieben eine Überraschung bis die große Maus den Zooplan an der Kasse bekam und eine Route ausgetüftelte - dann wurden die Augen sehr groß.
Auch die anderen Mäuse fanden ihre Lieblingstiere...Eisbären für die kleine Zwillingsmaus und Giraffen für die kleinste Maus.
Begeistert waren auch alle von den Bartagamen, die da einfach so ohne Scheibe oder Trenngitter in der 'Sandwüste' saßen.



Ansonsten waren vor allem die Wassertiere sehr interessant für alle Kids...Seezunge, Pinguine,...
Und das 'Kätzchen' hätten die Drei am Liebsten mit nach Hause genommen zum kuscheln.



Okay wir haben es dann doch gelassen.
Mir selbst haben nur die Elefanten gefehlt...ich geh ja eigentlich nie in den Zoo ohne Elefanten zu gucken. Aber gut...die Manatis haben mich dann entschädigt.



Insgesamt hat uns allen der Zoo sehr gut gefallen. Okay...den ausgeliehenen Bollerwagen würden wir uns beim nächsten Mal eher sparen weil die Wege wenn man alle Tiere sehen möchte schon sehr bergig sind und mit dem Wägelchen eher strapaziös  (aber gut das Tragetuch lag halt nun mal zu Hause).


An der Kasse war ich auch sehr begeistert weil es eine Teilfamilienkarte gab - ein Elternteil mit allen Kindern zum vergünstigten Preis...endlich mal auch die Vorteile nicht nur für 'komplette' Familien oder die typische Zwei-Kind-Situation. Und zudem würde die Karte auch für ein Großelternteil und zugehörige Enkel gelten. Das dürften sich manche Zoos, Freizeitparks, Bäder,...zum Vorbild nehmen.

Donnerstag, 31. August 2017

Und nun sind sie weg

Lange hab ich ja darüber nachgedacht was mit den drei Schafen passieren soll. Kurz vor dem Unfall waren die beiden Skudden mit dem Lämmchen noch das letzte Geschenk für mich. Anfangs war klar die drei bleiben, koste es was es wolle. Lieblingskollegen haben jede Woche das Gras gemäht, zuletzt musste ich jeden Tag mindestens einmal fahren weil der Traktor ja zwischenzeitlich abgemeldet ist.
Als sich dann die Möglichkeit ergab dass sie dorthin zurück gehen wo sie herkommen hab ich noch ein paar Tage überlegt mich dann aber für die für alle Beteiligten beste Lösung entschieden.
Gestern haben eir die drei dann mit einem lachenden und einem weinenden Auge verladen und jetzt sind sie wieder mit vielen anderen Schafen auf einer großen Wiese - und hier gibt es eine Baustelle weniger.


Sonntag, 8. Februar 2015

Pawlowsche Schweine

Vielleicht erinnert sich ja noch jemand an den Pawlowschen Hund...also klassische Konditionierung durch Verknüpfung eines natürlichen Reizes mit einem neuen Reiz. Bei Pawlow war das ja so, dass  immer in Verbindung mit der Fütterung ein Glöckchen erklang. Der Hund verknüpfte dann irgendwann die beiden Reize und zeigte bereits Speichelfluss, wenn nur das Glockengeräusch ertönte...auch ohne dass Futter ins Spiel kam.

Nun was soll ich sagen - klassische Konditionierung funktioniert auch bei Ferkeln....selbst "erforscht". Da Lotte und Borsti ja in einem engen Rhythmus ihr Fläschen Babymilch brauchen - inzwischen sind wir vor allem nachts bei einem 3-Stunden-Intervall *glücklich* - es aber zu aufwändig war jedes mal 40-100 mL frisch anzumischen kam die Mikrowelle ins Spiel. Also ein- bis zweimal am Tag wird eine größere Menge Säuglingsmilch angerührt und dann im Kühlschrank deponiert. zu den Fütterungszeiten benötigt es im Moment genau zwei kleine Gläschen a 60 mL, die dann praktischerweise in die Fläschen passen. Um die Milch nun zu erwärmen ist natürlich - vor allem nachts im Halbschlaf - die Mikrowelle am praktischsten...

Nun - inzwischen können wir in die Mikrowelle stecken was wir wollen...beim ersten "Pling" ertönt wildes Quieken aus der Schweinchenwanne in Erwartung der Milchration. 
Blöd nur wenn das "Pling" unsere Spaghettireste erwärmt hat.


Dienstag, 27. Januar 2015

Krankenbonus

Das große Katertier - Diego - gehört ja nun schon seit gut sechs Jahren zu unserer Familie. Eigentlich ist oder besser war es ja der Kater des Herrn Kunterbunt, der sich damals als nicht gerade bekannter Katzenliebhaber und seiner Katzenhaarallergie zum Trotz, in den Kopf gesetzt hatte, dass nach dem Hundemädchen noch ein Katertier in unserem Haushalt fehle. Trotz aller Einwände meinerseits - vor allem wegen obigen Allergie unbekannten Ausmaßes - kam Herr Kunterbunt dann irgendwann mit einem Handyfoto an und präsentierte stolz seinen Kater. Weiter Einwände zwecklos - und so zog der Kleine aus der Katzenhilfe also bei uns ein, mit der Option sollte die Allergie zu ausgeprägt sein dürfe er wieder zurück gebracht werden. Von der Allergie war aber nichts mehr zu spüren, so dass Diego bleiben durfte.
Inzwischen hat sich die Familienkonstellation etwas geändert, so dass von Seiten der großen Zwillingsmaus Besitzansprüche bezüglich Diego gestellt wurden, denen sich keiner mehr widersetzen konnte. Das Katertier hat sich zum persönlichen Seelentröster der großen Zwillingsmaus entwickelt. Selbst in ihren größten abendlichen Zornanfällen, wenn keiner von uns weder mit ernsten noch mit liebevollen Worten an die große Maus herankommt, wenn sie keinen Körperkontakt mehr zulässt und nur noch tobt, schafft es Diego doch immer wieder sie zu beruhigen und zu erden. Das Katertier lässt sich von dem kleinen tobenden Wüterich nicht aus der Ruhe bringen, geht trotz Gekreische schnurrend auf sie zu und kuschelt sich an sie. Und die große Zwillingsmaus - schlingt ihre Arme um ihn, klagt ihm schluchzend ihr Leid und lässt ihn unter ihre Decke kriechen.

Umso tragischer war es nun, dass Diego Anfang des Jahres schwerst humpelnd von einem seiner Ausflugstouren zurück kehrte. Äußerlich war nichts zu sehen, auch ließ er mich bereitwillig sein Beinchen untersuchen, jedoch trat er mit dem rechten Hinterlauf nicht mehr auf. Nachdem ein Tierarztbesuch daran scheiterte, dass sich das Katertier nicht einmal in die Nähe der Transportbox locken ließ und auch Bestechungsversuche mit allerlei Leckerlies erfolglos blieben, entschieden wir zunächst abzuwarten.
Die große Zwillingsmaus kümmerte sich fürsorglich um ihren Liebling und verabreichte regelmäßig Globulis in einer Extraportion Joghurt. Damit sich das Katertier vor der übrigen Katzenbande und dem Hundemädchen ausruhen konnte, wurde ihm die ganztägige Belagerung des Schlafzimmers, explizit des Bettes erlaubt.

Nun ja - was soll ich sagen - seit einigen Tagen scheint das Beinchen nun wieder in Ordnung zu sein, allerdings weicht das Katertier auch tagsüber nur für kurze Ausflüge von seinem Krankenbett der letzten Wochen. Aber wer kann es ihm verdenken bei diesem Wetter solch ein kuscheliges Plätzchen freiwillig aufzugeben...


Samstag, 24. Januar 2015

Unser Nachwuchs ist da

Neee...nicht die Bauchprinzessin, die darf sich ruhig noch die vier Wochen Zeit lassen, die ihr zustehen, schließlich will hier noch ein bisschen was vorbereitet werden.
Aber seit Donnerstag Abend haben wir vierfachen Scheinenachwuchs. Für die Zwillingsmäuse war es schon ein großes Erlebnis quasi live die Geburt zumindest von einem Ferkelchen mitzuerleben - danach wurden wir aus dem Stall verbannt um dem Mutterschwein die zur Geburt notwendige Ruhe zukommen zu lassen.
Zwar hat sich die Muttersau als Erstgebärende sozusagen direkt nach dem werfen um ihren Nachwuchs gekümmert, ihn von der Fruchthülle befreit und trocken geleckt, damit war die Sache dann für sie aber auch erledigt. Nachdem die Ferkelchen kurz ans Gesäuge durften lagen sie achtlos in der Ecke, wurden verscharrt und mehrmals beinahe platt gemacht. Laut Tierarzt hätte vielleicht ein Wehenhemmer nach Geburtsende aus Pikeldi doch eine gute Mutter gemacht, so war aber ganz sicher, dass die vier die Nacht nicht überleben würden.
Also packte der Herr Kunterbunt die Ferkelchen ein und brachte sie ins Wohnzimmer...


wohlwissend, dass sich eine Handaufzucht bei so kleinen Ferkeln äußerst schwierig gestaltet.
Dank angewärmter Handtücher, Körperwärme und Kirschkernkissen waren auch die drei, die bereits massivst ausgekühlt waren nach etwa einer Stunde wieder mollig warm und wurden zusehends aktiver, so dass eine Kinder- äh Ferkelsichere Übernachtungsbox her musste.




Von nun an war etwa zweistündliches Füttern mit der Spritze angesagt - ein Verschieben der Fütterung war unmöglich, da sich die Knirpse lautstark bemerkbar machen.
Dementsprechend kurz waren unsere vergangenen zwei Nächte, wobei die Schweinchen inzwischen kapiert haben, wie aus der Liebesperlenflasche getrunken wird, so dass sich die jeweilige Fütterung auf ein paar Minuten reduziert.

Nach ausführlicher Internetrecherche und einem kurzen Telefonat mit dem Tierarzt gestern gab es dann auch die notwendige Eisenspritze, die mit schrecklichstem Geheul Gequicke quittiert wurde. Die große Zwillingsmaus war ziemlich geschockt ob der lauten Töne zu denen solch kleine Wesen fähig sind, wollte aber partout dabei sein , "sonst kann ich keine Schweinepflegerin werden", und hat nach mehrmaliger Erklärung Sinn und Notwendigkeit auch verstanden. Dennoch hatte ja selbst ich meine Bedenken beim Anblick der Riesenkanülen im Vergleich zu meinen Babyschweinchen - und ja, ich hasse intramuskuläre Injektionen im Allgemeinen, aber bei so kleinen Schweinchen mach ich es noch weniger gern. Aber was sein muss, muss sein!

Leider hat es nun ein Schweinchen nicht geschafft. Schon bei der letzten Fütterung vergangene Nacht war es sehr schlapp, wollte kaum trinken und heute morgen ist es nun auf meinem Arm eingeschlafen. Ob es nun daran lag, dass dieses Ferkelchen keine Biestmilch abbekommen hatte (da wissen wir leider bei zweien nicht ob sie wenigstens kurz gesäugt wurden), ob es die Eiseninjektion war (leider mit einem gewissen Risiko verbunden, ohne jedoch besteht jedoch keine Überlebenschance) oder ob es einfach die Handaufzucht war wissen wir nicht.
Jetzt hoffen wir, dass wenigstens die anderen drei weiter so agil bleiben...

Sonntag, 3. August 2014

Glück im Unglück

Hatte unser Babykater am vergangenen Mittwoch. Am Morgen noch putzmunter lag der kleine Mikesch bei unserem Nachhausekommen am Nachmittag regungslos neben dem Kratzbaum. Unter schmerzhaftem Miauen lies er sich zwar hochheben und versuchte in der Küche auch einige Versuche auf die Beine zu kommen. Doch mehr als sich ein paar Zentimeter vorwärts zu robben war nicht möglich.
Tja - die Möglichkeit am Mittwochnachmittag einen Tierarzt zu konsultieren geht hier gegen Null. Grundsätzlich keine Sprechzeit am (Mittwoch-) Nachmittag, erst Abendsprechstunde, kein Anrufbeantworter am Notfallhandy bzw. die Ansage dass wohl aktuell eine Behandlung liefe - oder ein Funkloch den Anruf verhindere. Suuuper!
Während der Kleine für mich eindeutige Schockzeichen aufwies blieb mir letztlich nichts anderes übrig als ihn in den Katzenkorb zu packen und im Nachbarort auf die Rückkehr der dortigen Tierärztin zu warten.

Nachdem der Verdacht nahe lag, dass Mikesch wohl beim toben mit seinen beiden Schwesterchen vom Kratzbaum abgestürzt sein könnte gab es zügig ein Röntgenbild - mit erschreckendem Befund. Der zweite Halswirbel war komplett verschoben, eine gestreckte Aufnahme war gar nicht möglich weil der Kleine sofort mit Krampfanfällen reagierte. Ob der Kopf mit verletzt ist konnte nicht ausgeschlossen werden, aber immerhin waren die Pupillen unauffällig und eng (für mich als Intensivgeschädigte ein wichtiges Kriterium).
Trotzdem entschieden wir uns aufgrund seines jungen Alters ihm eine Chance zu geben - also gab es Cortison, Schmerzmittel und Infusionen inklusive einer Übernachtung in der Praxis. Am nächsten Morgen kam Mikesch immerhin schon wieder auf seinen eigenen vier Pfoten, wackelig zwar, mit einer kleinen Schwäche links und gehandikapt durch die Infusion rechts und sehr kuschelbedürftig.
Am Abend durfte er dann endlich nach Hause und inzwischen erinnert nur noch der Infusionszugang über den er noch hin und wieder Schmerzmittel bekommen hat und der heute Abend noch raus kommt (sofern Mikesch da mitspielt) an sein Abenteuer.



Donnerstag, 12. Juni 2014

Glückliches Ende

Nachdem unsere Ziegenherde in den vergangenen Wochen schon deutlich angewachsen ist muss ich mal vom bisherigen Highlight in Sachen Ziegennachwuchs berichten.
Die Geburt des ersten Einlings, bereits im vergangenen Sommer, sowie die beiden Zwillingsgeburten gingen völlig unspektakulär und ohne unsere Hilfe vonstatten.
Das Drama begann dann vor wenigen Wochen - gerade auf dem Weg zwischen Klinik und Zwillingsmäuse-Kita erreichte mich die Nachricht des Herrn Kunterbunt, dass es los gehe. Etwa eine halbe Stunde später eilte mir dann schon am Hoftor der Herr Kunterbunt mit den Worten entgegen "wir brauchen einen Tierarzt...ist schon unterwegs...das Kitz steckt fest".

Die Zwillingsmäuse mussten mal kurzzeitig vor Lauras Stern geparkt werden - wusste ich doch selbst nicht was mich erwartete. Da das Kitz statt mit den Vorderläufen mit dem Kopf voran auf die Welt wollte, ging es auch nachdem die Tierärztin da war zunächst weder vor noch zurück - Schulterdystokie, wie mir meine Hebammenschülerinnen inzwischen versicherten. Mit vereinten Kräften ging es dann darum die Ziege zu retten, das Kitz schien verloren und wurde zunächst im Stroh abgelegt...

Erst als wir auf heißes Wasser warteten um vor der Naht wenigstens eine stallmäßige Desinfektion durchzuführen - ja wir hatten das All-inklusive-Programm - machte das Kitz in der Ecke auf sich aufmerksam. Erst zaghaft, nach einer Eiswasserdusche dann aber immer deutlicher. Schnell war klar, dass die kommenden Stunden entscheidend sein werden, außer Antibiotika für das Muttertier und Schmerzmittel und Aufbaupräparat für das Jungtier, sowie stündlichem "Anlegen"  konnten wir nur abwarten.

Und was soll ich sagen - am nächsten Morgen stand die Mutterziege wieder auf ihren Beinen, nach etwa eineinhalb Tagen hatte es das Kitz raus in halbkniender Position zu trinken. Nur mit dem Aufstehen dauerte es gut eineinhalb Wochen.

Inzwischen springt das Kitz mit den anderen Jungtieren über die Weide ohne dass noch irgendwas auf den schwierigen Start hinweisen würde. Die Tierärztin, die gestern vorbeischaute war auch sehr begeistert...




Ach ja - was sich ja wohl von selbst erklärt - dieses Kitz bekommt natürlich lebenslanges Bleiberecht und ist vor dem Metzger sicher!

Samstag, 25. Juni 2011

Abschied

Abschied nehmen hieß es heute. Und zwar von unserem Tigerpython - Albino. Sehr schönes Tierchen, weiß-zitronengelb gefärbt, locker schon 2,5 m groß - hach! ABER - mega bissig und aggressiv (eher untypisch für die Art). Nachdem alle Versuche mißlungen sind ihn "lockerer" zu machen - Temperatur hoch, Temperatur runter, Luftfeuchtigkeit hoch, Luftfeuchtigkeit runter, mehr füttern, weniger füttern, Badewasser, kein Badewasser,... hat sich der Schatz nun entschieden das Tierchen herzugeben. Ich liebe ihn dafür!!!!
Jetzt kommt der Tiger entweder zu einem Züchter oder vielleicht in den Zoo - und wird sich da hoffentlich anständiger benehmen.

Wochenende in Bildern - 16./17.02.19

Bei  Grosseköpfe  gibt es wieder ihr Wochenende und sein Wochenende und noch ganz viele Bilder-Links. Hier unser Wochenende... Das mit d...