Montag, 26. Januar 2015

Glücksmomente 04/2015

So noch eine ganz schnelle Runde Glücksmomente für die vergangene Woche - ich bin im (Adoptiv-) Mutterstress und muss schnell wieder ins Bett um die Zeit bis zur nächsten Fütterrunde für ein bisschen Schlaf zu nutzen.

Letzte Woche - da war ein herrlicher Zuhause-Tag der Zwillingsmäuse am Dienstag, den wir mit gemeinsamen Ausschlafen und Kuscheln begannen. An dem wir viel zusammen spielten, wenig stritten - also vor allem die Zwillingsmäuse untereinander - und an dem mir aber die "großen Schwestern" auch viel im Haushalt mithalfen.

Am Donnerstag hatte wir dann alle das Glück, live dabei zu sein als unser Minischwein ferkelte. Davon gibt es allerdings keine Bilder - ich bin ja nicht Robbie, der live aus dem Kreißsaal in die Welt hinaus postet. Die Zwillingsmäuse waren absolut angetan, so dass aufgrund der kurzen Nacht - wer kann schon schlafen gehen wenn kleine Schweinchen ins Wohnzimmer einziehen - am Freitag gleich ein weiterer Zuhause-Tag folgte.
So schön wie vor allem die große Zwillingsmaus um die Kleinen bemüht war, mithelfen wollte wo sie nur konnte und mitgelitten hat als es an die große lebenswichtige Spritze für die Ferkelchen ging. In diesen Momenten war wieder einmal ganz besonders deutlich, wie wichtig die Tiere für die große Zwillingsmaus sind, wie sie besorgt ist, sich kümmert und Bedürfnisse versteht, sich Gedanken macht.

Der größte Glücksmoment der vergangenen sieben Tage war aber wohl als in der letzten Nacht bei der Fütterung auch unser Sorgenkind erstmals wieder einen guten Eindruck machte. Nach zwei Tagen, in denen phasenweise selbst ein pipettieren der Nahrung nicht mehr möglich war, das Ferkelchen nur noch schlapp in meiner Hand hing und ich selbst mehrmals aufgegeben hatte, stakste es mit wackeligen Beinchen um halb vier Uhr morgens in der großen Wanne auf mich zu und forderte mit vorsichtigem Quieken das Fläschen ein...zum heulen schön!


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen