Sonntag, 8. Februar 2015

Pawlowsche Schweine

Vielleicht erinnert sich ja noch jemand an den Pawlowschen Hund...also klassische Konditionierung durch Verknüpfung eines natürlichen Reizes mit einem neuen Reiz. Bei Pawlow war das ja so, dass  immer in Verbindung mit der Fütterung ein Glöckchen erklang. Der Hund verknüpfte dann irgendwann die beiden Reize und zeigte bereits Speichelfluss, wenn nur das Glockengeräusch ertönte...auch ohne dass Futter ins Spiel kam.

Nun was soll ich sagen - klassische Konditionierung funktioniert auch bei Ferkeln....selbst "erforscht". Da Lotte und Borsti ja in einem engen Rhythmus ihr Fläschen Babymilch brauchen - inzwischen sind wir vor allem nachts bei einem 3-Stunden-Intervall *glücklich* - es aber zu aufwändig war jedes mal 40-100 mL frisch anzumischen kam die Mikrowelle ins Spiel. Also ein- bis zweimal am Tag wird eine größere Menge Säuglingsmilch angerührt und dann im Kühlschrank deponiert. zu den Fütterungszeiten benötigt es im Moment genau zwei kleine Gläschen a 60 mL, die dann praktischerweise in die Fläschen passen. Um die Milch nun zu erwärmen ist natürlich - vor allem nachts im Halbschlaf - die Mikrowelle am praktischsten...

Nun - inzwischen können wir in die Mikrowelle stecken was wir wollen...beim ersten "Pling" ertönt wildes Quieken aus der Schweinchenwanne in Erwartung der Milchration. 
Blöd nur wenn das "Pling" unsere Spaghettireste erwärmt hat.


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