Mittwoch, 31. Dezember 2014

Tschüss 2014 - Hallo 2015

Und schon ist es wieder vorbei - das Jahr 2014. Ich finde ja bis etwa September/ Oktober geht es noch, aber ab dann rast die Zeit nur so dahin. Und ehe es wir uns versehen ist Weihnachten und das Jahr praktisch vorbei.
Was war 2014 bei Familie Kunterbunt?
Nun das erste Jahresdrittel war noch von den Sanierungsarbeiten an unserem Bauernhof geprägt - im April durften wir dann endlich nach eineinhalb Jahren Umbauzeit vor allem durch den Herrn Kunterbunt in die eigenen vier Wände ziehen.
Hier haben die Zwillingsmäuse dann ihre Liebe zu den Tieren entdeckt bzw. ausgebaut und waren die meiste Zeit mit Feuereifer dabei, wenn sie gemeinsam mit dem Papa die Hühner, Hasen, Ziegen und Gänse versorgen durften (okay letztere vielleicht eher weniger nachdem der Gänserich seinen Unmut einmal gründlich am Hinterteil der großen Zwillingsmaus kund getan hatte). Sie haben entdeckt, was es heißt auf dem Land zu leben, wann immer man wollte raus auf den Hof zu können, Platz für Laufrad und Co zu haben oder die Milch frisch vom Bauern zu holen und dabei die kleinen Kälbchen zu besuchen.
Dann war da die Selbständigkeit des Herrn Kunterbunt, die uns im Moment noch ein bisschen Kopfzerbrechen beschert - aber es wird schon.
Bei mir hat sich herauskristallisiert dass sich im bisherigen Arbeitsumfeld auf Dauer keine Änderungen ergeben werden und als sich zur Jahresmitte eine neue, völlig unerwartete Chance ergab habe ich zugegriffen - mehr dazu wenn dann eeeeendlich alles in trockenen Tüchern ist und das Ganze startet.
Ebenfalls im Sommer haben wir dann erfahren, dass wir 2015 Familienzuwachs bekommen werden. Die großen Schwestern sind schon sehr gespannt, der Papa immer noch ein bisschen hoffnungsvoll ob des Geschlechts und ich selbst freue mich, bin aber auch gleichzeitig sehr gespannt, wie es mit drei Kindern und einem Teilzeitjob gleich nach dem Mutterschutz so wird - in wenigen Wochen werden wir dann sehen wie es läuft.
Ende Oktober musste ich dann schwangerschaftsbedingt den Kellnerjob an den Nagel hängen - vorübergehend. Zeitgleich gab es ein Beschäftigungsverbot und die Wochen danach haben gezeigt, dass die Zwillingsmäuse, vor allem die große Mama-Zwillingsmaus, sehr davon profitiert, dass ich nun geregelte Arbeitszeiten habe, dass ich in der Regel da bin beim Aufstehen und ins Bett gehen. Da das Einschlafen weiterhin ein Problem ist haben wir nun wieder das Familienbett aufgebaut, so dass nun alle zu einem ruhigeren Schlaf kommen und an 9 von 10 Abenden das Ins-Bett-Gehen nicht im Drama endet.
Im November haben die Zwillingsmäuse dann ihre alte Kita und damit liebgewonnene Freunde verlassen um hier in den Gemeindekindergarten zu gehen. Kürzere Wege, günstigere Gebühren, das Kennenlernen von Kindern, die hier in der Ecke wohnen und später auch mit in dieselbe Grundschule gehen, mein geplanter Arbeitsplatzwechsel,...alles gründe die dafür sprachen und bis heute bereuen wir es nicht. Die Zwillingsmäuse haben sich schnell eingefunden, genießen im Moment aber auch die verkürzten Zeiten, die durch mein Beschäftigungsverbot möglich sind. Sie sind mit Begeisterung in der Musikschule dabei und haben im Weihnachtschorprojekt mitgesungen. In manchen Dingen mussten sie sich zwar um gewöhnen - "Mama wieso können wir hier im Kindergarten nicht alleine raus in den Garten?" - aber durch das viele Programm ist in auch dies nicht schwer gefallen...hoffen wir dass es so bleibt.
Ach ja - wenn wir schon bei der Kita sind - als kleines "Willkommensgeschenk" gab es gleich mal einen Schwung Kopfläuse. Nachdem wir bis dato bei jedem Ausbruch in der Kita bzw. in der Schule der Mäusecousine verschont blieben, hat es uns 2014 nun auch erwischt. Bäh! Mit Läuseshampoo und mehrmaligem geduldig ertragenem Haarekämmen haben wir uns aber auch dieser Haustiere entledigt - und hoffen auf keinen weiteren Besuch!
Zum Jahresende haben wir nun noch erfahren, dass die kleinere Mäusecousine auch zur großen Schwester wird - ein paar Monate später erst und wir sind gespannt ob es ein Maikäfer oder eine kleine Maikäferdame wird. Meine Schwester bleibt da ja rigoros und auch das bitteln der 5-Jährigen "Mama der Arzt könnte mir ja sagen ob es ein Bruder oder eine Schwester wird und ich verrate euch nichts" blieb da ungehört. Also bleibt uns nur abwarten.

2015 wird die erste große Veränderung die Geburt von Fräulein Lulu (die Namensgebung kommt von den großen Schwestern in Anlehnung an "3 Haselnüsse für Aschenbrödel") im Februar sein. 
Dann wird im April/ Mai der Arbeitsalltag wieder beginnen - ganz neu. Die Zwillingsmäuse werden im September schon 5 und damit Vorschulkinder (das können wir im Moment kaum erwarten - also ich schon, ich könnte das auch noch ein, zwei Jährchen verschieben).
Ansonsten werden wir sehen was das neue Jahr so bringt, ein paar kleinere Veränderungen/ Pläne stehen an, von denen ich dann erzähle wenn es soweit ist...


Bis dahin wünschen wir Allen einen guten Rutsch und ein erfreuliches, erfolgreiches und gesundes Jahr 2015!!!!!!!!!!!!!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen