Freitag, 11. März 2011

Vierbeiner

Ich kann ja verstehen, dass es Menschen gibt, die Angst vor Hunden haben - vor allem wenn es sich um große Hunde handelt. Aus diesem Grund werden das Hundemädchen und die Hundeoma auch konsequent zurück gepfiffen und kommen an die Leine, wenn Spaziergänger, Jogger, Fahrradfahrer, Kinder, andere Hunde oder was auch immer unseren Weg kreuzen. 
Ich kann auch verstehen, dass andere Vierbeiner - in diesem Fall Pferde - Angst vor Unbekanntem, genauer vor unserem Zwillingskinderwagen, haben. 
Das Verhalten der Reiterinnen gestern kann ich aber nicht so ganz nachvollziehen! Aber jetzt mal von Anfang...
Ich war gestern mit Sack und Pack den Zwillingsmäusen, dem Hundemädchen und der Hundeoma auf unserem üblichen Spazierweg unterwegs, als auf dem Waldweg zwei Pferde aus dem Wald kamen. Ich also ganz an den Rand des Weges, beide Hunde ins Sitz und schon glücklich, dass die Beiden inzwischen brav sitzen bleiben und Reiter an uns vorbei ziehen lassen. Doch dieses Mal war wie gesagt ein überängstliches Pferd dabei, das bockte, gestiegen ist und weg gallopieren wollte. Auch nach drei Versuchen kam das Mädel nicht an uns vorbei. Ihre Begleitung hatte schon einen alternativen Weg vorgeschlagen - abgelehnt. Mein Vorschlag, dass sie nochmal kurz in den Wald reiten, uns außen vorbei lassen und dann ihren Weg weiter reiten - auch abgelehnt. Sie wollte musste partout ihren zickenden Gaul da durch treiben.
Versuch vier klappte dann endlich - mit einem übernervösen, tänzelnden Pferd, zwei jaulenden Hunden und mir, mit meinem klopfenden Herz. Ich gestehe, mir ist das Herz ziemlich in die Hosen gerutscht (Respekt vor Pferden habe ich sowieso schon immer), was die Hundedamen natürlich gleich registriert haben. Tja - jetzt üben wir eben wieder brav das Sitz wenn uns Pferde begegnen und versuchen vor allem dem Hundemädchen zu vermitteln, dass das keine großen Ungeheuer sind!

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